Lead Management

5. Teil
Lead Management

E-Mail Marketing 5.Teil - Lead Management

In unserem 1.Teil – Newsletter – stellten wir Ihnen das neue E-Mail Marketing Instrument vor. Im 2. Teil ging es um die Vorteile, die E-Mail Marketing Ihnen bietet. Welche Rechtlichen Aspekte Sie beim Versende eines Newsletters beachten sollten haben wir Ihnen im 3.Teil unserer Informationsreihe zum Thema Newsletter-Marketing aufgezeigt. Der 4.Teil: Die richtige Content- und Design-Strategie entscheidet über den Erfolg Ihrer Newsletterkampagne. Und der 5.Teil sollte am Anfang Ihrer ToDo-Liste stehen.

Am Anfang steht das Lead Management

Was ist Lead Management?

Der Begriff Lead Management wird häufig in B2B-Unternehmen verwendet, um die Generierung und Qualifizierung von Interessenten zu beschreiben.

Lead Management (Adressgewinnung) für Newsletter

Lead Management umfasst natürlich mehr als nur das reine sammeln von Kontaktdaten. Ihre qualifizierte Newsletter-Datenbank ist das Herzstück Ihrer E-Mail-Werbekampagne und sollte dementsprechend frühzeitig angegangen werden.

Schon weit vor der Newsletter – Aktivität ist zu klären, ob es schon einen Bestand an E-Mail-Adressen gibt und wie neue Adressen gewonnen werden können, an die sich der Newsletter richtet. Es sollte so früh wie möglich mit der Sichtung der Adressen begonnen werden, da dies einen großen Zeitaufwand erfordert. Bei E-Mail-Adressen, die bereits vorhanden sind, ist zu prüfen, ob eine Einwilligung vorliegt und ob diese nachvollzogen werden kann. Liegt eine Einwilligung schon sehr lange zurück und es erfolgte auch nie eine Aussendung, dann ist diese Erlaubnis als verfallen zu betrachten. Bei vorhandenen E-Mail-Adressen ist es sinnvoll, mit persönlichen E-Mails den Kontakt aufzufrischen, um so eine Einwilligung zu erhalten.

Lead Management – Adressen einkaufen

Die Option des Mietens und des Kaufens von E-Mail-Adressen stellt eine bedenkliche Angelegenheit dar, da bei solchen Adressen eine Einwilligung schwer oder gar nicht nachvollziehbar ist. Von dieser Variante des Lead-Managements ist abzuraten.

Lead Management natürlicher Kontaktaufbau

Effektiver und Erfolg versprechender ist das Aufbauen eines eigenen E-Mail-Verteilers. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, E-Mail-Adressen zu sammeln. Die geläufigsten und bewährten Methoden sind nach Insiderangaben:

  • Registrierungsformular auf der Website
  • Pop-up-Fenster auf der Website (Steuerung über Cookies“, damit es nicht bei jedem Besuch angezeigt wird; Wirkungsgrad kann sehr hoch sein, Grad der Belästigung allerdings auch)
  • Gewinnspiele, Download-Angebote und ähnliche Anreize
  • Registrierungsaufforderung im Onlineshop, z.B. im Bestellformular
  • Adressenten auf Messen und Events sammeln (Adressliste nur mit schriftlicher Einwilligungserklärung nutzbar)
  • Inserate oder redaktionelle Beiträge in Newslettern Dritter (Lead-Deal)
  • Telefonmarketing
  • klassischer Werbebief mit Rückbrief oder Rückfax
  • Abonnentengewinnung durch Empfehlung (Bitte um Weiterleitung)
  • Spezielle Landingpage zum automatischen Einsammeln von qualifizierten Adressdaten

Hinweise in der E-Mail-Signatur mit Link zum Anmeldeformular auf der Website; im Unternehmen kann z.B. auch zentral vorgegeben werden, dass jeder Mitarbeiter in die Signatur diesen Hinweis aufnehmen soll

Lead Management – „Double-Opt-in“

Was sagt die aktuelle deutsche Rechtsprechung zum Thema Lead Management?

»Ein Verstoß gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht liegt vor, wenn einem Verbraucher E-Mails von einem Werbenden geschickt werden, ohne vorher die Einwilligung des Adressaten einzuholen „Double-Opt-in“. Der Verbraucher hat einen Unterlassungsanspruch gemäß § 823 Abs.1, 1004 BGB analog gegen den Werbenden. Hierbei ist die Wertung des § 7 Abs. 2 UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) zu beachten«

Das Double-Opt-in Verfahren im Überblick:

Double-Opt-in 1

1. Schritt

Double-Opt-in 2

2. Schritt

Double-Opt-in 3

3. Schritt

Double-Opt-in 4

4. Schritt

Vor allem ist es durch eine steigende Konkurrenz der Online-Angebote wichtig, dass den Interessenten ein Anreiz geboten wird. Damit sich Nutzer für den Bezug von Newslettern aktiv registrieren bzw. sich nicht sofort nach der ersten Aussendung wieder vom Bezug abmelden, muss das zu erwartende Angebot interessant sein und dem Abonnenten einen wirklichen Mehrwert bieten. Solche Anreize könnten zum Beispiel Exklusivangebote sein, die es nur für den Empfänger des Newsletters gibt. Ebenso die Möglichkeit bei Registrierung kostenlose Downloads von Publikationen oder einen Zugang zu dem geschlossenen Bereich auf der Internetseite zu erhalten, können Interessierte davon überzeugen, den Newsletter zu beziehen.

 


Technische Umsetzung – Softwarelösungen

Planung und Durchführung von Email Marketing – Kampagnen


Diese Themen werden wir in den kommenden Wochen genauer Untersuchen und Ihnen hier zeigen, wie Sie die einzelnen Punkte angehen sollten. Seien Sie gespannt, es lohnt sich.

Haben Sie Fragen Rund um das Thema E-Mail / Newsletter – Marketing, dann ist das Kommentar-Feld unter auf der Seite der richtige Platz. Wir werden dann in unseren späteren Ausführungen auf Ihre Probleme und Fragen gezielt eingehen.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören.
Ihr Team von –fit4on– „Erfolgreich im Internet“

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